Workshops für Auszubildende und Studierende in sozialen Berufen
Das Angebot richtet sich an:
an Fachschulen sowie an Universitäten und Fachhochschulen mit Schwerpunkten auf Sozialpädagogik/ Soziale Arbeit inkl. Heilerziehungspflege, Sozialassistenz, Erziehungs- und Bildungswissenschaften sowie Sonderpädagogik. Das Angebot gilt ebenfalls für alle Lehramtsstudiengänge.
i-PÄD legt einen Schwerpunkt auf die Arbeit mit Studierenden. In der Zusammenarbeit wird thematisiert, wie die pädagogische Arbeit diskriminierungssensibel ablaufen und gestaltet werden kann. Es geht darum, dass alle Kinder und Jugendlichen, mit denen gearbeitet wird, auch in ihrer Verschiedenheit wahrgenommen und gleichberechtigt behandelt werden.
Beschäftigte in pädagogischen Berufen sind täglich in Kontakt mit vielen verschiedenen Menschen und Identitäten. Auch wenn „Vielfalt“ oder „Diversity“ für viele keine Fremdwörter mehr sind, fehlt es in der sozialen Praxis oft an Handlungsoptionen, Methoden und Wissen, um im Umgang mit kaum oder nicht repräsentierten Lebensrealitäten respektvoll zu sein und diese zu unterstützen.
Bei Diskriminierungsvorfällen an Schulen, Kitas und anderen sozialen Einrichtungen wissen viele Betroffene und Beteiligte oft nicht, dass es sich um Diskriminierung handelt. Werden Diskriminierungen erkannt, fehlt es zumeist an Wissen und Möglichkeiten, wirksam dagegen vorzugehen.
Um die Lebenswelten aller Kinder und Jugendlichen mit Respekt behandeln zu können, ist es die Aufgabe von Pädagog_innen, sich der verschiedenen Diskriminierungsformen und möglichen Gründe für Ausschlüsse und Mobbing bewusst zu werden, sie zu verhindern und dagegen vorzugehen.
Es ist notwendig, über die verschiedenen Identitätsmerkmale Bescheid zu wissen, aufgrund derer Menschen Ausschlüsse beziehungsweise gesellschaftliche Bevorzugungen erfahren können. Dazu zählen zum Beispiel das Geschlecht eines Menschen, die (vermutete) Herkunft und/oder Religion, die sexuelle Orientierung, die Geschlechtsidentität (ob Menschen in dem Geschlecht leben wollen, das sie bei der Geburt zugewiesen bekommen haben oder nicht), der soziale Status, das Alter, das Aussehen, körperliche und geistige Befähigungen, etc.
i-PÄD geht davon aus, dass all diese Merkmale für alle Menschen relevant und unterschiedlich sind. In den Workshops gibt es daher die Möglichkeit, bestehendes Wissen in Bezug auf Identitäten und Zugehörigkeiten zu hinterfragen und zu erweitern.
Bei Interesse bitte eine direkte Anfrage (inkl. Anfragebogen) an info[at]i-paed-berlin.de